Zum 01.01.2007 wurde die Trägerschaft über das Studentenwohnheims in der Kepplerstrasse,
dem Albertus-Magnus-Haus übernommen.
Ebenfalls ist Gesamtkirchengemeinde Trägerin der
Ehe-Familien- und Lebensberatungsstelle in der
Merianstrasse sowie des Kinder-
und Jugendtreffs Hasenleiser im Erlenweg. Sie trägt finanzielle Verantwortung
für das
Museum
für Sakrale Kunst am Richard-Hauser Platz, für die
Cappella Palatina, für das
Dekanatsbüro in der Merianstrasse und das Dekanatsjugendbüro
in der Eisenlohrstrasse. Sie finanziert das Mitteilungsblatt des Dekanats Heidelberg
-Kirche auf dem Weg- und ist an kirchlichen Einrichtungen beteilitgt, so z.
B. an der ökumenischen Telefonseelsorge Rhein-Neckar.
Die Gesamtkirchengemeinde erhält für ihre eigenen Einrichtungen und satzungsgemäßen Aufgaben von der Erzdiözese Freiburg nach der Schlüsselzuweisungsordnung Anteile am Kirchensteueraufkommen. Außerdem erhält sie Finanzmitel für die überörtlich (z. B. auf Dekanatsebene) anfallenden Aufgaben. Hieraus gewährt sie Zuschüsse oder übernimmt z. B. die Kosten für Eheseminare, für die Familien-, Jugend-, Alten-, Frauen- und Männerseelsorge, für die Krankenhaus- und Gefängnisseelsorge oder für Verbände und Einrichtungen.
Für die örtlichen Kirchengemeinden erhält die Gesamkirchengemeinde
einen pauschalen Zuweisungsbetrag aus der Kirchensteuer. Im Laufe der Jahre
hat der Gesamtstiftungsrat bzw. der Verwaltungsausschuss ein gerechtes und solidarisches
Verteilungs- und Zuschußsystem der Kirchensteuer entwickelt. Kirchengemeinden
die ihren eigenen Haushalt nicht ausgleichen können erhalten einen Ausgleichsbetrag.
Ebenso werden aus dieser Pauschale die Investitionsmaßnahmen der Kirchengemeinden,
insbesondere für die Sanierung der Gebäude, bezuschusst.
Neben den in ihrer Satzung festgelegten Aufgaben, hat die Gesamtkirchengemeinde beratende und ausführende Funktion für die Kirchengemeinden in Heidelberg und Eppelheim. Sie tritt als Dienstleistungsunternehmen auf. Sie hilft den Kirchengemeinden bei der Vewaltung des örtlichen Kirchenvermögens. Das bedeutet, Durchführung des Rechnungs- und Personalwesens, Aufstellung der Haushalte, Begleitung der Bauangelegenheiten, Abwicklung von Versicherungsangelegenheiten und Unterstützung beim Kindergartenbetrieb.
Mit Blick auf die zu errichtenden Seelsorgeeinheiten hat das Erzbischöfliche Ordinariat Dienstleistungsangebote formuliert, die auf die Gesamtkirchengemeinde verlagert werden könnten.
Für den Bereich der Gesamtkirchengemeinde Heidelberg kann von einer abgeschlossenen Verlagerung gesprochen werden.
Im Hinblick auf den Prozess "Aufbruch im Umbruch" mit dem Gedanken der Vernetzung,das geforderte Zusammenwachsen der Seelsorgeeinheiten und das Erzielen von Synergieeffekten, ist es Ziel und Arbeitsauftrag der Geschäftsstelle der Gesamtkirchengemende Heidelberg, die Verwaltungsarbeit so zu organisieren, dass allen Beteiligten ein hohes Niveau an Dienstleistung angeboten wird und dadurch die verantwortlichen Hauptamtlichen und Laien in den Kirchengemeinden vor Ort eine Entlastung erfahren. Dies erfordert eine kooperative, offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen in der Seelsorge Beteiligten.